
Das Kirchenschiff und die Apsis der Kirche Gøttrup wurden im 17. Jahrhundert aus Granitblöcken errichtet und dem heiligen Laurentius geweiht. Von den ursprünglichen romanischen Fenstern sind eines in der Apsis und eines in der Nordwand des Chors zugemauert geblieben, während die anderen Fenster erweitert wurden.
Der Turm und die Vorhalle wurden im späten Mittelalter, um das Jahr 1500, hinzugefügt. Die Glocke stammt aus derselben Zeit und trägt folgende Inschrift: "Heil dem Stern des Meeres, Jesus der Nazarener, König der Juden, Heiliger Laurentius".
Im Inneren sind das schöne Taufbecken sowie der Chor und die Apsisbögen aus der Bauzeit erhalten. Die beiden Brechsteine des Chorbogens haben sehr unterschiedliche Formen, was für einen modernen Betrachter eigenartig erscheint, aber damals anders gesehen wurde.
Auf dem nördlichen befindet sich eine eigentümliche liegende Darstellung einer menschlichen Figur mit ausgestreckten Armen.
Das Altarbild mit den geschnitzten Jungenfiguren stammt aus dem Jahr 1585. Ihre ursprünglich bemalte Christusfigur ist 1989 wieder aufgetaucht, nach einigen Jahren war sie von einem Kruzifix bedeckt, das heute an der Südwand des Kirchenschiffs hängt.
Die Kanzel von 1579 besitzt prächtige, naive geschnitzte Statuen der Tugenden.
Auf jeder Seite der Vorhalle befindet sich ein Grabstein aus den Jahren 1625 bzw. 1629.
Seltsamerweise wurden sie eine Zeit lang als Trittsteine im Gøttrup Nørregård verwendet, der zuvor der Kirchenbesitzer war, aber 1922 zurück in die Kirche gebracht und eingemauert.
Vom Friedhof aus hat man einen weiten Blick auf die benachbarte Kirche in Kettrup.
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Die Kirche besitzt eine kleinere Orgel mit sechs Stimmen. Der Altarteppich hat seine eigene kleine Geschichte, da er lokal entworfen und von Menschen aus der Pfarrei gefertigt wurde – viele haben ein wenig darauf genäht.
Die Kirche wurde 1988 restauriert und gestrichen, und in den letzten etwa 20 Jahren drehten sich die Veränderungen hauptsächlich um den Bau eines Friedhofs, einschließlich Kopfsteinpflaster, der Platzierung von Rasengräbern nördlich der Kirche und eines neuen Treppeneingangs im südlichen Deich.